| Dalai Lama |
Kurzbiographie des 14. Dalai LamaTexte von Ilona Picha-Höberth Zurück zum Shop
Im Jahre 1950 besetzten militärische Truppen Rotchinas Tibet gewaltsam. Viele Jahre bemühte sich der Dalai Lama in Gesprächen u.a. mit Mao Tse-tung und Tschu En-lai um die Befreiung seines Volkes. Nach einem Aufstand des tibetischen Volkes im Jahre 1959 war eine gewaltsame Verschleppung des Dalai Lamas durch die chinesischen Machthaber zu befürchten, weshalb er sich schließlich zu einer abenteuerlichen und gefährlichen Flucht ins indische Exil gezwungen sah. Nach wie vor gilt er jedoch als der anerkannte spirituelle und geistige Führer seines Landes. Das Horoskopmandala des 14. Dalai Lama6. Juli 1935, 6:30 GMT Taktser / Tibet
Kurz-Interpretation des Horoskopmandalas des 14. Dalai LamaAuffallend an diesem Mandala ist vor allem die goldene Färbung im oberen Bildteil, die fast wie eine „Goldhaube“ über dem violett-blauen Teil an der linken Bildseite und der hellgelben Spitze auf der rechten Seite liegt. Phänomenal erscheint, dass diese Goldhaube in ihrer Form an die sogenannten „Gelbmützen“ der tibetischen Mönche erinnert. Sie ist umkränzt von einem wolkenartigen leichten Gebilde, welches weit über den eigentlichen Bildkreis hinausgeht. Hier zeigt sich eine außergewöhnliche spirituelle Kraft, die verbunden ist mit meditativen Einflüssen (blau-violett an der linken Seite) und geistig-kommunikativen Elementen (hellgelbe Spitze rechts), welche von der kleinen blauen Spitze an der rechten unteren Seite (seelischer Teil des Bildes) genährt wird. Dieser Energiefluss zeigt, dass der Dalai Lama ein Mensch ist, der geleitet von einer ungewöhnlichen Empathie seinen Lebensauftrag unumstritten von einer höheren spirituellen Warte aus sieht, dennoch aber den Kontakt und den geistigen Austausch mit anderen Menschen sucht und auch findet. Detail aus dem Horoskopmandala des 14. Dalai Lama
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